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Parkett: Häufig gestelllte Fragen

Stabparkett besteht aus einzelnen Holzstücken (Stäben), die eine Diele bilden. Drei-Stab-Parkett besteht aus drei Stäben und Zwei-Stab-Parkett aus zwei Stäben pro Diele, was aber keine Aussage über die Qualität der Diele oder des verwendeten Holzes ist. Es ist vielmehr eine Frage der Optik und der persönlichen Vorlieben des Käufers.

Eine Landhausdiele (auch Ein-Stab-Diele oder Massivparkett-Diele genannt) besteht aus einem massiven Stück Holz

Viele unserer Kunden entscheiden sich heute für Fertigparkett als edlen Bodenbelag, denn hierbei handelt es sich um eine Parkettart, bei der das Preis-Leistungsverhältnis besonders gut ist. Grundsätzlich besteht Fertigparkett aus mehreren Schichten. Die eigentliche Massiv- bzw. Hartholzschicht ist aber im Vergleich zum Massivparkett hier nur noch 2 bis 4 mm dick. Allerdings befindet sich diese Schicht direkt auf einer Trägerschicht aus stabilem Nadelholz oder einem anderen Holzwerkstoff. Unter dieser zweiten Schicht können weitere Schichten folgen, in denen auch das Nut und Feder-System untergebracht ist, das die Verlegung ermöglicht. Die verschiedenen Schichten sind beim Fertigparkett fest miteinander verklebt.

Dieser Aufbau des Fertigparketts sorgt aber vor allem dafür, dass sich der Parkettboden so gut wie gar nicht verformt, also das bekannte Aufquellen und Schrumpfen - also das Ausdehnen und Zusammenziehen des Holzes. Dieses Schrumpf- und Dehnverhalten wird beim Fertigparkett auf ein Minimum reduziert und dies hat die positive Folge, dass Fertigparkett im Gegensatz zu anderen Parkettarten schwimmend verlegt werden kann. Das Fertigparkett muss also nicht vollflächig verklebt, sondern kann auch nur lose verlegt werden. Ursprünglich wurde zwar auch Fertigparkett immer durch Anleimen der zusammenzusteckenden Nut und Feder verlegt, stabilisiert und damit feuchtigkeitsfest gemacht, doch heute gibt es auch diverse Verlegvarianten, die ohne ein Verleimen auskommen. In diesem Zusammenhang hat sich in den letzten Jahren das so genannte Klick-System absolut durchgesetzt, bei dem zwei Fertigparkettbretter einfach ineinander geklickt werden, wodurch selbst Laien innerhalb kürzester Zeit ganze Zimmer mit Parkettboden auslegen können.

Einfach und schnell erklärt: Lack versiegelt/verschließt Oberflächen, macht sie glatt und undurchlässig für jede Art von Feuchtigkeit, die Optik wirkt jedoch meist etwas steril. Eine geölte Oberfläche schützt das Holz, lässt es aber auch „atmen“. Der große Vorteil ist hier, dass die schöne Holzmaserung hervorragend zum Vorschein kommt und eine tolle Optik in Ihre Räume bringt.

ei einer gebürsteten Oberfläche wurden in der Produktion die weichen Holzfasern aus der Parkettdiele herausgebürstet. Das bringt der Parkettdiele einerseits Festigkeit und Haltbarkeit, andererseits aber auch Rutschfestigkeit und Struktur.

Nein, Äste in einer Holzdiele sind kein Qualitätsmangel. Die Dielen werden im Werk sorgfältig ausgesucht, zugeschnitten und überprüft, so dass Äste im Holz ein rein optisches Element darstellen. Ein häufig zu hörender Mythos ist, dass durch einen Ast im Holz die Faserlinie unterbrochen wird und dadurch die Diele an genau dieser Stelle instabil ist und leichter brechen kann - diese Aussage trifft jedoch nicht zu. Eine Diele mit einigen Ästen sieht rustikaler aus, eine Diele ohne Äste hat eine besonders ebenmäßige, ruhige Optik.

Selbstverständlich kann Parkettboden über einer Fußbodenheizung verlegt werden.

Wir empfehlen Ihnen als Trittschalldämmung für Ihren Parkettboden das Produkt „SoundProtect“ von der Firma Witex.

Dabei handelt es sich um eine schwere, mit Quarzsand hergestellte Matte, die die Geräusch-entwicklung nach unten aber auch in den Raum hinein optimal reduziert. Sie erreichen dadurch ein deutlich besseres Ergebnis, als durch den Einsatz „herkömmlicher Trittschalldämmungen“ aus Styropor-Platten oder Schaumstoffen.

Sie sollten Ihr Parkett regelmäßig „nebelfeucht“ abwischen und von Zeit zu Zeit immer mal wieder ölen. Entsprechende Pflegeprodukte finden Sie in unserem Shop.


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