Parkett
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1 Parkett
Parkett gehört nach wie vor zu den beliebtesten Bodenbelägen und das nicht ohne Grund. Echtes Hartholz-Parkett, wie sie es bei uns finden, hat viele positive Eigenschaften, die die Investition in das Parkett lohnend machen. Zunächst einmal hat unser Parkett eine sehr lange Haltbarkeit, was auch daran liegt, dass es mehrfach renoviert werden kann. So kann es 30 Jahre oder sogar länger genutzt werden - sie sollten daher beim Kauf von Parkett dringend auf die Qualität achten, denn es ist eine sehr langfristige Investition. Außerdem reguliert Parkett aufgrund seiner natürlichen Eigenschaft, feuchtigkeitsabsorbierend zu wirken, das Raumklima.
a) Parkett - Vielfalt für jeden Stil
Parkett gibt es von Natur aus in zahlreichen Farben, Mustern und Stilen. Für jeden Einrichtungsstil gibt es das passende Parkett. Aber für welches sie sich auch entschieden, unsere Parkette sorgen immer für ein ansprechendes Ambiente und ein Stück Natur für ihr Zuhause, dass auch in Zukunft modern und stilvoll bleiben wird.
b) Vorteile von Parkett
Parkettböden gelten nicht umsonst als sehr hochwertiger und empfehlenswerter Bodenbelag - denn so ein Parkettboden hat schon eine Menge Vorteile:
- jedes Parkett ist einzigartig und ein Stück Natur
- große Auswahl an Hölzern und damit Farbnuancen
- hält Jahrzehnte oder sogar ein Leben lang
- angenehm warmer Bodenbelag
- reguliert wegen Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe das Raumklima
- große Vielfalt auch durch die Verlegemuster
- Parkett hat eine einzigartig schöne Optik
c) Nachteile von Parkett
Aber auch ein Parkett hat einige - wenn auch wenige - Nachteile:
- Parkett sollte gut geplegt werden
- im Vergleich zu vielen anderen Böden teurer, hängt aber von der Holzart ab
d) Qualitätsmerkmale von Parkett
Beim Kauf eines Parkettbodens gibt es einiges zu beachten. Die Qualität des Produkts wird einerseits maßgeblich von der verwendeten Holzart beeinflusst. Daher sollte man sich unbedingt die Eigenschaften des Holzes anschauen, bevor man ein Parkett bestellt. Wichtig ist aber auch eine gute Oberflächenbehandlung mit hochwertigem Öl, Lack oder Wachs. Sie schützt das Holz und bildet die eigentliche Oberfläche, auf der wir gehen.
Besonders Allergiker sollten zudem darauf achten, dass keine gesundheitsschädlichen Kleber und Lacke mit hohen Lösungsmittelanteil zum Einsatz kommen, da diese Allergien auslösen können. Aber auch Nicht-Allergiker sollten auf hochwertige Werkstoffe achten, die gesundheitlich unbedenklich sind.
e) Parkett Sortierungen
Die verschiedenen Sortierungen von Parkettböden geben Auskunft über die Farbunterschiede innerhalb der Dielen. Das Holz hat von Natur aus immer gewisse Farbnuancen, gerade das ist es, was jedes Parkett zu einem einzigartigen Unikat macht. Eine harmonische Sortierung steht dabei für dezente Farbnuancen, also eine harmonische Farbgebung. Eine lebhafte oder sogar markante Sortierung dagegen zeichnet sich durch deutliche Nuancierungen aus, oft auch mit rustikalen Ästen in den Böden.
Man sollte beachten, dass kleine Kratzer und Macken bei einer harmonischen Sortierung deutlich stärker auffallen als bei einer lebhaften oder einer markanten Sortierung. Damit sind letztere auch pflegeleichter als Parkett mit harmonischer Sortierung.
Noch einmal im Überblick:
- Harmonisch: einheitliches Farbbild; Flecken, Kratzer und Macken fallen stärker auf
- Lebhaft: mäßige Farbnuancen; Flecken, Kratzer und Macken fallen weniger auf
- Markant: deutliche Farbunterschiede; Flecken, Kratzer und Macken fallen kaum auf
f) Parkett Restposten und Sonderposten
Viele Leute ziehen einem Parkettboden die günstigeren Laminatböden vor. Ein hochwertiges Parkett muss aber nicht immer teuer sein: mit Sonderposten und Restposten kann man nämlich ordentlich sparen. Aber: Sonderposten ist nicht gleich Restposten!
Sonderposten sind meist Artikel 2. Wahl mit leicht erhöhten Mängeln oder Überproduktion. Man sollte bei der Bestellung also mehr Verschnitt einrechnen als bei Parkett 1. Wahl. Da sich hier oft rund 50 % sparen lassen, gleicht sich die Ersparnis mit dem Verschnitt aber mehr als aus - stöbern Sie doch in unseren Parkett-Sonderposten.
Restposten dagegen sind Auslaufartikel, d.h. hier bekommen Sie Parkett gleicher Qualität zu einem deutlich günstigeren Preis als normalerweise! Dafür gibt es bei den Restposten immer eine bestimmte Restmenge, die zu dem geplanten Einsatzumfang passen muss. Daher kann es sein, dass von einigen Parkettböden nicht genug angeboten werden kann oder dass man Überschuss mitbestellen muss. Aber auch hier überwiegt die Ersparnis in der Regel doch deutlich, deshalb schauen Sie sich gerne auch unsere Restposten für Parkett an.
2 Wie das Holz, so das Parkett
Welches Parkett ist das richtige? Nun ja, das hängt ganz von Ihren persönlichen Vorstellungen und Wünschen ab sowie vom geplanten Einsatzgebiet des Bodens. Die Auswahl beim Parkett ist so groß wie die Bandbreite der verwendeten Hölzer. Und jedes Holz hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Damit Sie sich für das Parkett entscheiden, das für Sie genau richtig ist, gibt‘s hier eine Übersicht über die genannten Vor- und Nachteile der wichtigsten Hölzer.
a) Eiche Parkett
- verrottungsbeständig
- resistent gegen Sonnenlicht
- pflegeleicht
- gut für die Umwelt, da heimisch
- günstiger Preis
- gutes Stehvermögen
- daher geeignet für Fußbodenheizungen
- praktisch keine
b) Buche Parkett
- sehr robust und stabil
- gute Abriebfestigkeit
- pflegeleicht
- auch umweltfreundlich, weil heimisch
- günstiger Preis
- weniger witterungsbeständig als viele andere Hölzer
- weniger beständig gegen Pilzbefall und Insektenbefall
c) Nussbaum Parkett
- sehr strapazierfähig
- langlebig
- gutes Stehvermögen
- formstabil
- Einbau von Fußbodenheizung möglich
- einzigartige Optik
- weniger beständig gegen Witterung als manche andere Hölzer
- vergleichsweise teuer
- frisches Holz kann einen sauren Geruch aufweisen, der aber verschwindet
3 Parkettarten
Ist die Entscheidung für eine bestimmte Holzart einmal gefallen, so muss man aber noch wissen, welche Art von Parkett man eigentlich haben möchte. Hier ein Überblick über die Parkettarten, die Sie kennen sollten.
a) Fertigparkett
Unser Fertigparkett ist aus 3 Schichten aufgebaut, die alle eine Funktion erfüllen. Die Unterschicht besteht aus Fichte oder Kiefer und sorgt zusammen mit der Mittelschicht für Formstabilität. Die oben liegende Schicht aus Edelholz bestimmt Optik und Qualität des Parketts. Die Holzart dieser Nutzschicht wird gewählt. Die 3 Schichten werden fest miteinander verklebt. Die Verklebung sorgt dafür, dass das Fertigparkett nur wenig "arbeitet", was die Haltbarkeit des Bodens erhöht und meist den Einsatz von Fußbodenheizungen erlaubt. Das Fertigparkett kann je nach Wunsch per Klicksystem verlegt werden oder verklebt werden.
- einfach und zeitsparend
- für Heimwerker selbst zu erledigen
- nur wenig Kleber nötig
- Boden gibt nach
- schlechte Trittschalldämmung
- wieder abbaubar bei Umzug o.Ä.
- trittschalldämmend
- erhöht Langlebigkeit des Bodens
- braucht mehr Arbeit und Zeit
- kann nur schwer wieder abgebaut werden
Für welche Art der Verlegung man sich entscheidet, hängt also davon ab, wie viel Arbeit und Zeit man investieren will und ob man sich die Möglichkeit eines Ausbaus offen halten möchte. Ein weiterer Vorteil des Fertigparketts ist - wie der Name sagt -, dass dieses Parkett bereits fertig oberflächenbehandelt ist. Schleifen, Bürsten und Lackieren/Ölen werden einem also abgenommen, was den Innenausbau mit Fertigparkett noch einmal angenehmer macht.
b) Landhausdielen
Landhausdielen sind eine bei den Kunden besonders beliebte Art der Fertigparkettdielen. Die Nutzschicht unserer Landhausdielen besteht aus einem Stück, was die Eigenheiten des Holzes perfekt zur Geltung bringt.
Je nach Belieben kann man Landhausdielen mit markanten Ästen oder mit wenigen Ästen wählen. Die natürlichen Farbnuancen des Holzes sind bei diesen Dielen gut zu erkennen. Die großteilige Aufteilung mit großen Deckschichtstücken macht die Landhausdiele besonders für große Räume zur idealen Wahl, denn sie betont die Weitläufigkeit des Raums.
Für die Verlegung unserer Landhausdielen gilt das gleiche wie für Fertigparkett allgemein (s.o.).
c) Schiffsboden
Die Deckschicht unserer 3-Stab-Schiffsböden besteht, wie der Name sagt, aus drei Stäben, die in der Breite nebeneinander angeordnet sind. Die Oberfläche des Schiffsbodens ist im Vergleich zur Landhausdiele also deutlich kleinteiliger. Die einzelnen Stäbe sind verschieden groß und dank einer geschickten Anordnung wird eine einheitliche Oberfläche ermöglicht.
4 Unsere Parkett-Hersteller
Wir bieten Ihnen nur Parkettböden von ausgewählten, etablierten Herstellern an, von denen wir selbst überzeugt sind, dass sie höchsten Ansprüchen genügen. Nur so können wir eine langfristige Zufriedenheit unserer Kunden und somit auch unseren langfristigen Erfolg sicherstellen.
a) Schulte Räume
Das Unternehmen Schulte Räume konnte sich seit 2002 mit seinen innovativen Ideen nicht nur in der Parkettbranche etablieren - auch Laminat, Kork und Linoleum zählen zu den Kompetenzen der noch vergleichsweise jungen Firma. Als Teil der seit über 75 Jahren bestehenden MeisterWerke Schulte GmbH zeichnet sie sich nämlich durch erfahrene und kompetente Fachkräfte und Partner aus.
b) Moland
Parkett der dänischen Firma Moland zeichnet sich nicht nur durch hohe Qualität, sondern auch durch eine sehr große Vielfalt aus. Ob Parkett aus heimischer Eiche, Esche oder Kiefer oder eher exotisches Parkett aus Merbau, bei Moland findet man eine Vielzahl verschiedener Parkettarten. Besonderes stolz ist das Unternehmen auf seine hochwertigen Landhausdielen mit dem patentierten Loc-System, das je nach Einsatzgebiet eine Verlegung mit oder ohne Kleber erlaubt.
c) Barlinek
Das in Polen ansässige Unternehmen Barlinek ist nicht nur einer der führenden Naturfußboden-Hersteller, sondern auch einer der umweltfreundlichsten. Denn Barlinek setzt sich engagiert für den Naturschutz ein, so wurden von dem Unternehmen bereits über 5 Mio. neue Bäume gepflanzt. Das Barlinek Fertigparkett ist dank einfachem Klicksystem leicht verlegbar und besitzt eine 30-jährige Garantie. Wegen der hochwertigen Produkte und der umweltnahen Firmenphilosophie expandiert das Unternehmem stetig und kann sein Firmennetzwerk weiter ausbauen.
5 Die Oberflächenbehandlung
Jeder Parkettboden muss vor der Benutzung oberflächenbehandelt werden. Dies sollte am besten von einem erfahrenen Fachmann erledigt werden - für Leute ohne Erfahrung ist die Oberflächenbehandlung nicht geeignet.
Diese Behandlung sieht nicht immer gleich aus. Ölen, Wachsen oder besser Lackieren? Jede Methode hat ihre eigenen Vorteile.
a) Parkett ölen
Das Ölen ist dazu da, die Poren des Parketts zu schließen und somit die Einlagerung von Schmutz zu verhindern. Dabei entsteht keine flächendeckende Oberschicht über dem Parkett, sondern ein offener Film. Daher kann das Parkett immer noch Feuchtigkeit aufnehmen und raumklimaregulierend wirken, jedoch ist es je nach Holzart aber auch anfällig gegen Wasser und Schmutz.
Das verwendete Öl sollte hochwertig und lösungsmittelfrei sein. Außerdem ist eine großzügige Lüftung während des Ölens sehr anzuraten.
b) Parkett lackieren
Generell sind Ölen und Lackieren qualitativ gleich zu bewerten. Der Lack schützt die Parkettoberfläche und bildet eine Deckschicht über dem Parkett - hier findet also die eigentliche Abnutzung statt. Zudem können mit Lacken - wie auch mit Ölen - neue Farbmuster erzielt werden, beispielsweise durch eine matte oder helle Lackierung.
c) Parkett wachsen
Eine Oberflächenbehandlung mit Wachs sorgt für eine schützende Wachsschicht. Diese wirkt nicht nur wasser- und schmutzabweisend, sondern schützt auch vor Abrieb. Ein hochwertiger Wachs muss also einiger Belastung standhalten können.
Wachs und Öl können auch kombiniert werden, sodass das Öl in das Parkett einzieht und die Poren versiegelt, während der Wachs wie oben beschrieben einen schützenden Film bildet.
6 Die Verlegung
So traurig das auch ist - ohne eine korrekte Verlegung bringt leider auch der beste Parkettboden nichts. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, Parkett schwimmend zu verlegen (also per Klicksystem ohne das Parkett am Boden festzukleben) oder eben dies zu tun und das Parkett mit speziellem Kleber am Untergrund zu fixieren.
Bei Massivparkett ist eine Verklebung oder ein Festnageln nötig. Beim Fertigparkett dagegen hat man, wie oben beschrieben, die Wahl zwischen den beiden Möglichkeiten. Sollten Sie sich bei der Verlegung unsicher sein, sparen Sie nicht an einer professionellen Verlegung, ansonsten kann die Langlebigkeit und Qualität des Bodenbelags beträchtlich leiden.
7 Häufige Fragen zu Parkett
Es gibt Fragen, die sich unsere Besucher und Kunden immer wieder stellen. Diese wollen wir hier kurz beantworten - natürlich beraten wir Sie aber auch gerne persönlich unter 0 52 22 / 960 48-0.
a) Besser Parkett oder Laminat?
Generell haben beide Bodenbeläge ihre eigenen Vorteile und es ist letztendlich immer auch eine Frage, wie viel und wie langfristig man investieren möchte. Einen ausführlichen Vergleich von Parkett und Laminat finden Sie in unserem Blog-Artikel: "Parkett oder Laminat: Die ultimative Übersicht". Dies sollte Ihnen dabei helfen, zu entscheiden, welcher Boden besser zu Ihren Ansprüchen passt.
b) Ist Parkett für Fußbodenheizungen geeignet?
Das hängt von der gewählten Holzart ab. Genauer gesagt hängt es von dessen Stehvermögen ab, denn je schlechter dieses ist, desto stärker "arbeitet" das Parkett. Das heißt, es dehnt sich bei schwankender Temperatur und Feuchtigkeit aus und zieht sich zusammen. Jeder Parkettboden tut das. Entscheidend ist, wie stark er das tut. Bei vollflächig verklebtem Parkett wird dieser Effekt verhindert. Ob ein Boden für Fußbodenheizungen geeignet ist oder nicht, steht in der Regel in der Produktbeschreibung - ansonsten fragen Sie uns einfach persönlich.
c) Wie pflege ich das Parkett?
Wichtig ist generell, das ein schwimmend verlegter Parkettboden keiner großen und langen Einwirkung von Feuchtigkeit / Wasser ausgesetzt ist, da es sonst aufquillen kann. Wer einen geölten oder gewachsten Boden hat, sollte außerdem regelmäßig die Schutzschicht erneuern, da sie mit der Zeit verschwindet. Bei der eigentlichen Reinigung von Parkett sollte ein passenden Parkett-Pflegemittel verwendet werden.
d) Was brauche ich an Zubehör?
Beim Kauf eines neuen Parkettbodens braucht man passende
- Fußleisten
- Pflegemittel
- Kleber (je nach Art der Verlegung verschieden viel oder gar keinen)
- Trittschalldämmung (bei schwimmender Verlegung empfehlenswert)
Wir haben auch dieses nötige Parkett-Zubehör im Sortiment.













